4.000 Menschen aus ganz Europa kamen am
23. Januar in Brüssel zusammen, um gemeinsam gegen das geplante
Entsendegesetz zur Erleichterung von grenzüberschreitenden
Lohnsenkungen zu protestieren. Mit dabei waren die ehemals
Beschäftigten von Maredo, die seit knapp einem Jahr für ihre
Wiedereinstellung kämpfen. Von David Paenson
ARD,
ZDF und Deutschlandradio werben für den neuen Rundfunkbeitrag mit
dem Slogan »Einfach. Für alle«. Die nun installierte Gebühr ist
aber für viele einfach nur sozial ungerecht, meint Kathrin
Senger-Schäfer
Im Rahmen einer entwicklungspolitischen Debatte im Bundestag fordern die
Grünen die Unterstützung des französischen Militäreinsatzes in Mali
durch die Bundeswehr.
DIE LINKE war die einzige Fraktion, die sich gegen die Verknüpfung von
militärischem Eingreifen und ziviler Hilfe gestellt hat
Der niederländische
Finanzminister Jeroen Dijsselbloem ist der neue Vorsitzende der
Eurogruppe. Gut für Europa, jubeln die Medien. Doch für die meisten
Europäer lässt die Benennung Dijsselbloems nichts Gutes erwarten
Arbeiterinnen
und Arbeiter in ganz Griechenland streiken, nachdem die Regierung mit
aller Härte gegen streikende Beschäftigte der Athener U-Bahn
vorgegangen war
In
»Lincoln« erklärt Regisseur Steven Spielberg, was ein Präsident
tun soll, wenn die Abgeordneten nicht seiner Meinung sind: sie
bestechen. Von Hans Krause
Die französische Armee
kämpft mit Unterstützung der Bundeswehr in Mali, angeblich um die
Zivilbevölkerung vor mordenden Islamisten zu schützen. In
Wirklichkeit folgt die Intervention ganz anderen Zielen, meint unsere
Gesprächspartnerin Christine Buchholz
Perry Anderson kritisiert den EU-Hausphilosophen Jürgen Habermas,
Sarah Nagel untersucht Staat und Kapital in China und die Zeit entdeckt eine nahezu christliche Nächstenliebe im Berliner Stadtteil Neukölln. Die marx21-Redaktion
gibt wieder Hinweise auf lesenswerte Artikel aus anderen
Zeitschriften
Die Bundesregierung will für ihre
internationalen militärischen Operationen Kampfdrohnen anschaffen.
Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur »Enttabuisierung«
nicht nur des Militärischen, sondern auch des Angriffskriegerischen
- meint Arno Klönne