Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat die solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems endgültig ausgehebelt. Der Patient ist nicht mehr kranker Mensch, der so schnell und so vernünftig wie möglich gesund werden soll, sondern Kunde. An ihm werden Dienstleistungen erbracht, die sich finanziell lohnen
müssen. Uta Spöri über das Buch »Privatisierung von Krankenhäusern. Erfahrungen und Perspektiven aus Sicht der Beschäftigten«
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Weltmusik, die Grenzen sprengt: Yaak Pabst über die Debüt-CD der Koalas Desperados
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Was PISA und Co. mit Zahlen und Fakten belegen, schildert Julia Friedrichs in ihrem Buch »Auf den Spuren der Mächtigen von morgen« anhand konkreter Beispiele: Bildung ist in Deutschland abhängig vom Geldbeutel der Eltern und diese Tendenz verstärkt sich. Denn die Privatisierung im Bildungsbereich schreitet voran, pro Woche werden ein bis zwei Privatschulen in Deutschland gegründet. Von Janine Wissler
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Ein wirklich außergewöhnlicher Science-Fiction-Film: »District 9« liefert nicht nur Action und tricktechnisch ziemlich gut animierte, aber unheimlich hässliche Außerirdische, sondern er hat auch eine politische Botschaft: Es gibt keinen Grund für Rassismus. Von Paul Grasse
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In seinem neuen Buch »Power at work. Die Rückgewinnung gewerkschaftlicher Macht am Beispiel Australiens« fordert Michael Crosby einen Umbau in den Gewerkschaften. Die australische Gewerkschafterin und Sozialistin Liz Ross über das Buch
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Außerparlamentarischer Protest wurde im Nachkriegsdeutschland nicht erst 1968 erfunden. Doch während es Berge an Literatur zu den 68ern und den Neuen Sozialen Bewegungen gibt, sind die Protestbewegungen in den ersten Jahren nach 1945 weitgehend in Vergessenheit geraten. Mit seinem Buch »Linkssozialistische Opposition in der Ära Adenauer« erinnert Gregor Kritidis erinnert an oppositionelle Strömungen in Westdeutschland in der Zeit bis 1963. Von Philipp Kufferath
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Mit vielen Zeitsprüngen erzählt Hari Kunzru die Geschichte der Politisierung und Radikalisierung eines jungen Mannes durch die Schrecken des Vietnam-Krieges und die Reaktionen des britischen Staates auf die Proteste. Janine Wissler über den Roman »Revolution«
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Die Münchener Plattenfirma Trikont hat ihrer Reihe interessanter Sampler ein neues Schmuckstück hinzugefügt: »Message Soul. Politics & Soul in Black America 1998-2008«. Die Zusammenstellung glänzt mit stilistischer Vielfalt und musikalischer Qualität. Sie bietet einen hervorragenden Einblick in zeitgenössische afroamerikanische Musik jenseits von Goldschmuck, operierten Brüsten und Luxusautos. Von Jan Maas
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Leo Trotzki erkannte als einer der ersten die mörderischen Absichten der Nazis und plädierte vehement für eine gemeinsame Gegenwehr der Arbeiterbewegung. Die Argumente aus seinen Schriften können auch 80 Jahre später unter veränderten Bedingungen noch nützlich sein, meint Nikolas Koch.
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Eine Eskalation des Afghanistankrieges zu verhindern und Frieden, Wohlstand und Freiheit für alle Afghanen zu erreichen, ist nicht leicht. Dennoch ist es möglich. Das meint der in London lebende Sozialist und Friedensaktivist Jonathan Neale. In seiner Broschüre »Der Afghanistankrieg« liefert er die Argumente. Von Frank Eßers
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