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marx21 - Magazin für internationalen Sozialismus |
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Inhalt Nr.19, Februar/März 2011 |
Das neue marx21-Magazin ist ab 3. Februar 2011 erhältlich. In dieser Ausgabe unter anderem:
- Elmar Altvater setzt seine Serie »Marx neu entdecken« fort
- Sahra Wagenknecht erklärt, warum DIE LINKE keinen Personalabbau unterstützen sollte
- Luc Jochimsen über Medien, Macht und Meinung
- Arno Klönne über den Kampf der SPD gegen Antisemitismus im 19. Jahrhundert
- G.M. Tamas über den autoritären Umbau Ungarns
- Jutta Sundermann über Nahrungsmittelproduktion und Dioxinskandal
- Janine Wissler über Rekommunalisierung der Strom-, Gas- und wasserversorgung
- Alex Callinicos über Eurokrise, Sozialabbau und Gegenwehr
Die gedruckte Ausgabe des Magazins marx21 kannst Du HIER
abonnieren.
Abo: 4 Euro pro Heft, frei Haus. marx21 erscheint fünfmal im Jahr. Einzelne Exemplare (3,50 Euro plus Porto) können hier bestellt werden (Bitte Nummer oder Titel der Ausgabe angeben, Name, Adresse sowie deine Telefonnummer für eventuelle Rückfragen!).
(Heft 20 erscheint im April 2011. Redaktionsschluss für Artikel und Leserbriefe ist der 18. März)
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Buchprämie. Viel Spass beim Lesen!
01 Titel: »Mehr Kommunismus wagen?«
03 Editorial / Inhalt
16 Impressum
17 Leserbriefe
Aktuelle Analyse
06 Tunesien: Neue Hoffnung für die arabische Welt
Araber sind nicht demokratiefähig? Ein Vorurteil, das durch die Massenbewegung in Tunesien wiederlegt wird. Die dortige Bevölkerung stürzte den Diktator Ben Ali. Sie inspiriert die gesamte Region. Von Karl Naujoks
10 Dioxinskandal: Ȇberproduktion und Hunger
passen leider gut zusammen«
Der neue Dioxinskandal zeigt: Es läuft grundsätzlich etwas falsch in der Nahrungsmittelproduktion. Jutta Sundermann erklärt im Gespräch mit marx21, weshalb das so ist.
12 »Die europäischen Machthaber stehen unter Druck«
Von Athen bis London – überall in Europa wird gegen Sozialabbau demonstriert. Trotzdem gehen die Kürzungen weiter. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Alex Callinicos über die Eurokrise – und darüber, weshalb Angela Merkel im Ausland so unbeliebt ist.
Unsere Meinung
18 Sudan: Unabhängig. Aber frei?
Christine Buchholz über das Unabhähgigkeitsreferendum im Süden des Landes
19 WikiLeaks - Streng geheim! Nicht lesen!
Jan Maas über Geheimdokumente und DIE LINKE
Schwerpunkt: Mehr Kommunismus wagen?
21 Empört euch!
CDU, Bild und Co. wollen nicht, dass über Alternativen zum Kapitalismus nachgedacht wird. Die Mehrheit repräsentieren sie damit nicht. Von Stefan Bornost
24 Rosa Lightlinien
Würde Rosa Luxemburg in einer rot-roten Regierung einen möglichen »Weg zum Kommunismus« sehen? marx21 hat Zweifel.
26 Sowjetunion: Der erdrosselte Sozialismus
Aus dem revolutionären Russland entwickelte sich die Terrorherrschaft Stalins. Für viele gilt das als Beweis, dass Kommunismus nicht möglich ist. Doch es musste nicht zwangsläufig so kommen. Von Marcel Bois
Schwerpunkt: Comeback der Kommunen
31 Comeback der Kommunen
Hunderte Stadtwerke sind in Deutschland verkauft worden. Doch der Privatisierungswahn hat langsam ein Ende. Immer mehr Gemeinden wollen Strom, Gas und Wasser zurück in die öffentliche Hand holen. Von Janine Wissler
33 Kein Zurück zum Filz
Vetternwirtschaft, Korruption und Filz gehörten leider vielerorts zur kommunalen Wirtschaft. Deshalb sollte DIE LINKE mehr fordern als ein einfaches Zurück zu den kommunalen Betrieben, meint Janine Wissler.
34 Licht im Dunkeln?
Sechs Städte im Ruhrgebiet kaufen den fünftgrößten Stromproduzenten Deutschlands. Auch DIE LINKE stimmte dem Deal zu – aus guten Gründen. Von Hermann Dierkes
36 Ein Dienst an der Zukunft
DIE LINKE hat versprochen, keine Arbeitsplätze im öffentlichen
Dienst abzubauen. Das sollte sie einhalten. Von Sahra Wagenknecht
Neues aus der LINKEN
38/39 Berichte unserer Leserinnen und Leser
Schwerpunkt: Dresden stellt sich quer
41 Eine zerstörerische Logik
Drei Monate vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Dresden bombardiert. Die Innenstadt lag anschließend in Schutt und Asche. Die Gründe für den Angriff sind umstritten. Von Karsten Schmitz
46 Die Deutschen: Willige Vollstrecker?
Das NS-Regime fand in der deutschen Bevölkerung zahllose Helfer und Mitläufer. Doch die vollkommen gleichgeschaltete Volksgemeinschaft blieb ein Traum der Nazis. Von Stefan Bornost
Netzwerk marx21
52 Serie »Was will marx21?«
Teil 5: Recht auf Scheidung – Tibeter, Kurden und Palästinenser kämpfen für nationale Unabhängigkeit. Linke lehnen normalerweise Nationalismus ab.
Was tun?
55 Was macht marx21?
Neues aus dem Netzwerk
Kolumne von Arno Klönne
56 Kampf um die Köpfe
Wie verhält sich eine linke Partei, wenn selbst die eigenen Anhänger anfällig für rassistische Vorurteile sind? Sie geht in die Offensive – so hat es zumindest die SPD im späten 19. Jahrhundert getan.
Internationales
58 Weltweiter Widerstand
Berichte über Proteste und Streiks: Niederlande, Schweiz, USA, Österreich, Chile
60 Ungarn: Strumtrupp gegen die Demokratie
Anfang des Jahres übernahm Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft – und schränkte die Pressefreiheit ein.
Doch der autoritäre Umbau des Landes geht viel weiter. Von G. M. Tamas
Serie von Elmar Altvater: »Marx neu entdecken«
64 Klassengegensätze,
feine Unterschiede,
Arbeiterunruhen
Teil 13: Anhand aktueller Beispiele fragt Elmar Altvater danach, was Karl Marx meinte, wenn er von »Klassen« sprach, wie man diese definieren kann und welche Rolle Klassenkonflikte heutzutage spielen.
Kultur
70 Interview: Meinung, Macht und Medien
Wie frei ist die Presse? marx21 sprach mit Luc Jochimsen über den Zustand der Medienbranche
74 Futurama: Tabu Robosexualität
Menschen, die Roboter lieben? Klingt nach Science-Fiction. Ist es auch. Nur die Reaktionen der Mitmenschen könnten auch aus dem
19. Jahrhundert stammen. Von Jake Kornegay
76 Ken Loachs Filme: Nah am Leben
Durch Ken Loachs Filme sehen wir die Welt aus der Sicht der Arbeiterklasse. Eine Tradition, die er mit »Route Irish« fortsetzt. Von Stephanie Hanisch
80 Klassiker des Monats: »Die Situation der Frau« von Alexandra Kollontai
Das revolutionäre Russland im Jahr 1921: Alexandra Kollontai hält Vorlesungen vor tausenden Arbeiterfrauen, die vorher noch nie
eine Universität von innen gesehen haben. Es geht um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Themen, die auch zum 100. Jubiläum des Internationalen Frauentags aktuell sind. Von Katrin Schierbach
82 Die Geschichte hinter dem Song: »Mury« von Jacek Kaczmarski
Yaak Pabst über die »Erkennungsmelodie« der Solidarnosc-Bewegung
Review & Preview
84 - 94 : Bespechungen von Büchern, Filmen, Musik, Ausstellungen, Kongressen
- Tatort Afghanistan: Über die zweite Staffel der Krimiserie »Kommissarin Lund«
- CD des Monats: Klezmer-Rocker Daniel Kahn begibt sich mit »Lost Causes« auf die Suche nach seinen Wurzeln. Die liegen in der Arbeiterbewegung und der jüdischen Kultur
- Buch »An der Heimatfront« von Michael Schulze von Glaßer: Krieg begeistert die wenigsten. Deshalb versucht die Bundeswehr, neue Rekruten durch Hochglanzwerbung, Planspiele und Sportevents für sich zu gewinnen
- Buch »Gewerkschafter, Sozialist und Bildungsarbeiter. Heinz Dürrbeck 1912-2001« von Stefan Müller: Er wollte seine Gewerkschaft reformieren. Dann wurde ihm jedoch vorgeworfen, er sei ein DDR-Spion. Ein neues Buch erinnert an den ehemaligen IG-Metall-Vorstand Heinz Dürrbeck
- Buch des Monat: »Der andere Iran - Geschichte und Kultur von 1900 bis zur Gegenwart« von Peyman Jafari: Der Iran ist anders, als wir denken. Das zeigt Peyman Jafari in seiner eindrucksvollen Einführung in die jüngste Geschichte des Lande
- Buch »Kopfschüsse. Wer PISA nicht versteht, muss mit RÜTLI rechnen« von Brigitte Pick: Unmotiviert und gewalttätig – dieses Image gaben die Medien den Schülern der Berliner Rütli-Schule. Aber nicht die Jugendlichen haben versagt, sondern das Bildungssystem, stellt die ehemalige Rektorin klar.
- Quergelesen: Was schreiben die anderen? Regelmäßig gibt die marx21-Redaktion in dieser Rubrik Hinweise auf lesenswerte Artikel aus anderen linken Zeitschriften und Magazinen.
- Film »We want Sex«: Interview mit dem Regisseur Nigel Cole über den Kampf der Arbeiterinnen bei Ford in London für gleiche Löhne im Jahr 1968.
- Kongress: Schreiben, layouten oder filmen um die Welt zu verändern? Dafür ist die Linke Medienakademie genau der richtige Ort, schreibt Christoph Nitz.
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