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18.04.12: marx21-forum Berlin |
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Günter Grass, Israel und der Iran |
Günter Grass hat ein Gedicht verfasst, in dem er seiner
Sorge über einen möglichen Krieg Israels gegen Iran Ausdruck verleiht. Gleichzeitig
prangert er an, dass Deutschland seit Jahren Rüstungsgüter an Israel verkauft. Fast
die gesamte Presse- wie Politikerlandschaft fiel daraufhin über ihn her und
bezichtigte ihn des Antisemitismus.
Israel ist der militärisch am besten ausgerüstete Staat im
Nahen Osten und der einzige Staat in der Region mit
Atomwaffen. Seit Monaten hat Israel den Druck auf den Westen erhöht,
gegen den Iran vorzugehen. Als Begründung dient die angebliche Entwicklung
eines Atomwaffenprogramms. Allerdings haben selbst US-amerikanische
Geheimdienste erklärt, der Iran sei noch weit entfernt von der Atombombe.
Dennoch wurden vom Westen Sanktionen gegen den Iran
verhängt, die ähnliche Auswirkungen wie die gegen den Irak haben können. Wir wollen u.a. folgende Fragen diskutieren: Was steht hinter diesen Manövern und Diskussionen? Ist eine öffentliche Kritik an Israels
Politik in Deutschland möglich? Welche Folgen würde ein Angriff für den Iran und die Region
haben?
Als
marxistisches Netzwerk in der LINKEN laden wir ein zur Diskussion.
ZEIT: Mittwoch, 18. April 2012, 19:00 Uhr
ORT:
Deutsch-Mesopotamisches Bildungszentrum,
Friedrichstr. 246,
10961 Berlin-Kreuzberg,
(U Hallesches Tor, Eingang zwischen Pizzeria und Rossman)
Größere Kartenansicht
Kontakt: marx21Berlin [aet] yahoo.de
Material: Veranstaltungsflugblatt (PDF, 731 KB)
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