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25.04.13: marx21-Forum Freiburg |
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In was für einer Stadt wollen wir leben? Marxismus und die Wohnungsfrage |
Fast alle Parteien haben inzwischen die Mietenfrage zum
Wahlkampfthema gemacht. Täglich findet die weitere Verdrängung
sozial schlechter gestellter MieterInnen aus ihren Wohngebieten
statt. Die Mieten steigen in astronomische Höhen, und wo neu gebaut
wird, entstehen weitere Eigentumswohnungen oder Townhouses für
die gehobene Mittelschicht.
Gleichzeitig wächst die Gegenwehr: die Platzbesetzung am
Kottbusser Tor, Widerstand gegen Räumungen in Kreuzberg und Wedding,
Proteste gegen die Bebauung des Mauerparks in Prenzlauer Berg und
Gesundbrunnen und nicht zuletzt die Aktionen zur Abwehr der
Luxusbebauung des Spreeufers im Rahmen des Projektes Mediaspree,
welchem jüngst sogar Teile der East Side Gallery zum Opfer fallen
sollten.
Somit setzt sich hier die Tradition des Widerstands gegen
Mietwucher und Leerstand aus den Zeiten des Häuserkampfes der 80er-Jahre
fort. Aber schon Friedrich Engels beschäftigte sich mit der
Wohnungsfrage.
Wir wollen den Bogen von Friedrich Engels bis heute ziehen und darüber diskutieren: In was für einer Stadt wollen wir leben?
Lektürehinweise zur Vorbereitung:
Datum: Donnerstag, 25.04.2013
Uhrzeit: 20 Uhr c.t.
Ort: Uni Freiburg, Hörsaal 1132 (Hauptgebäude KG1, 1. Stock)
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