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29. Oktober: 29. Oktober: LINKE und Lokführerstreik |
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LINKE.NRW ruft zu Solidarität mit GDL auf |
DIE LINKE Landesverband Nordrhein-Westfalen ruft ihre Mitglieder auf, die streikenden Lokführer zu unterstützen. marx21 dokumentiert die Erklärung:
Solidarität mit dem Streik der Lokführer
DIE
LINKE. NRW erklärt ihre Solidarität mit den streikenden Lokführern und
ruft ihre Mitglieder zur Unterstützung der Lokführer in ihrem Kampf für
höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen auf. Die Forderungen der
Lokführer sind angesichts von mehr als 10 % Reallohnverlust in den
letzen sechs Jahren bei gleichzeitiger Mehrarbeit absolut berechtigt.
Die
skandalösen Gerichtsurteile mit Streikverbot und Streikeinschränkung
sind auf das Schärfste zu verurteilen. Die erfolgten fristlosen
Entlassungen und weiteren arbeitsrechtlichen Maßnahmen gegen Lokführer
müssen zurückgenommen werden. Die Angriffe auf streikende Lokführer
sind ein Affront gegen alle Beschäftigten und ihre Gewerkschaften. DIE
LINKE. NRW fordert die volle Wiederherstellung des Streikrechts.
Die
Privatisierung der Bahn ist sofort zu stoppen, eingeleitete Schritte
sind rückgängig zu machen. Wir betrachten den konfrontativen Kurs des
Bahn-Managements gegen die Lokführer als Versuch die Bahn möglichst
billig und lukrativ für private Investoren zu machen.
Eine
Niederlage der Lokführer würde einen weiteren Dammbruch der
Verteidigung sozialer Errungenschaften in Deutschland bedeuten; ein
Erfolg kann hier eine Trendwende einleiten und auch den
Privatisierungskurs bremsen. Im Rahmen konkreter Unterstützung des
Streikes treten wir für die Perspektive des gemeinsamen Kampfes aller
Bahnbeschäftigten mit dem Ziel eines gemeinsamen Tarifvertrages ein.
(LINKE.NRW Nachrichten)
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