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Gewerkschaften und die Linke |
Im Februar und März 2008 bietet marx21 bundesweit Seminare und Lesekreise zur Diskussion über Gewerkschaften im Klassenkampf an.
Der
erfolgreiche
Arbeitskampf
der
Lokführer
hat
ausgestrahlt
und Selbstvertrauen
und
Erwartungen
der
Gewerkschaftsbasis
in
den anstehenden
Tarifkonflikten
gestärkt. Andererseits
stehen
wir
am
Anfang
einer
wirtschaftlichen
Krise,
deren Ausmaß
noch
ungewiss
ist.
Die
Arbeitgeberseite,
im
Fall
des
öffentlichen Dienstes
die
Bundesregierung,
predigt
unter
diesem
Vorzeichen
schon einmal
Zurückhaltung
und
Lohnverzicht.
Wir
wollen
uns
in
diesem
Seminar
einerseits
mit
der
Entstehung
und
den Aufgaben
der
Gewerkschaften
als
der
„Schule
des
Klassenkampfes"
widmen. Im
zweiten
Teil
wollen
wir
dann
auf
die
aktuellen
Verhältnisse
eingehen, also
eine
passende
Strategie
der
Linken
innerhalb
der
Gewerkschaften finden,
insbesondere
was
das
Vorgehen
in
Zeiten
der
kapitalistischen
Krise
anbetrifft.
Dafür
ist
es
auch
nötig,
das
Verhältnis
zwischen Partei
und
Gewerkschaften
für
uns
zu
definieren.
Komm vorbei, stelle Fragen und such mit
uns nach Antworten.
Zur Vorbereitung der
Seminare empfehlen wir folgende Texte:
-
Die Gewerkschaften könnten stärker
sein, wenn sie sich ihrer Wurzeln besinnen würden. Yaak Pabst
wirft einen Blick zurück in die Gründungsphase der
Arbeitnehmerorganisationen und beschreibt wie Marxisten die gewerkschaftliche Bewegung analysierten. "Gewerkschaften im Klassenkampf - Zurück in die Zukunft"
-
Mit
dem Roten Gewerkschaftsbuch aus dem Jahr 1932 haben August Enderle,
Heinrich Schreiner, Jakob Walcher und Eduard Weckerle eine bis heute
gültige Beschreibung der Gewerkschaftsbewegung verfasst. Sie
beleuchten dort den Werdegang der Gewerkschaften, ihre
Fehlentwicklungen, internationalen Beziehungen und marxistischen
Grundlagen. Zudem gehen sie gewerkschaftlichen Fachfragen wie etwa
zur Streikführung nach.
August Enderle, Heinrich Schreiner, Eduard Weckerle: "Das rote Gewerkschaftsbuch" (PDF)
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