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1968 - Eine Welt im Aufruhr |
von Chris Harman / mit einem Beitrag
von Yaak Pabst. Erschienen bei edition aurora, Frankfurt/M. 2008, 490
Seiten, 13,80 Euro, ISBN 3-934536-13-1
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>> Zum Inhaltsverzeichnis
>> Interview mit dem Autor: "Die herrschende Ordnung wurde erschüttert"
Über das Buch: 1968 war die Welt in Aufruhr:
Die Bauernguerilla in Vietnam stand auf, um gegen die stärkste
Militärmacht in der Geschichte der Menschheit anzutreten.
Hunderttausende von Studierenden, Schülern und Auszubildenden
gerieten in Bewegung und radikalisierten sich. Millionen Arbeiter in
Frankreich versetzten mit dem größten Generalstreik der
Geschichte ihre Regierung in Panik. Die Schwarzen in den städtischen
„Ghettos" der USA erhoben sich gegen den Rassismus und die
Ermordung Martin Luther Kings. 1968 war das Jahr, in dem der "Prager
Frühling" das stalinistische Regime im Osten ins Wanken
brachte. Hunderttausende Menschen kamen zu der Überzeugung, dass
eine radikale Veränderungen der kapitalistischen Gesellschaft
nötig ist. Eine andere Welt schien möglich. Chris Harman
schildert die Ereignisse rund um das Jahr 1968 in verschiedenen
Ländern und arbeitet die Wechselwirkung zwischen den zunächst
scheinbar getrennt voneinander ablaufenden Protesten heraus. Er
analysiert die Stärken und Schwächen der 68er Bewegung und
diskutiert, warum am Ende der Kapitalismus zwar schwer erschüttert,
aber nicht gestürzt wurde.
Stimmen zum Buch:
"Es gibt viele Bücher über
1968. Dies ist das beste - leidenschaftlich, engagiert und
scharfsinnig."
Jonathan Neale, Autor von "Der
amerikanische Krieg. Vietnam 1960-1975", Aktivist der
US-Antikriegsbewegung in den 1960ern
"War 1968 nichts weiter als eine
kollektive jungakademische Erregung, wie vom Himmel gefallen, die in
den terroristischen Abgrund führte? Oder gerade in Deutschland
ein Ereignis, bei dem Söhne von einstigen Hitler-Fans
ihre eigene „Jugenddiktatur" errichteten? Gegen solche modischen Legenden stellt Chris Harman die Wirklichkeit einer vielgestaltig und
weltweit auftretenden, längst vor 1968 einsetzenden Bewegung
einer neuen Linken, den Konikt riskierend mit den kapitalistischen
Machtstrukturen und staatsbürokratischer Herrschaft, eingebunden
in den Kampf der Klassen. Ein wichtiger Anstoß, sich mit den
Erfahrungen von 1968 jenseits des gängigen Erinnerungsgeschäfts
auseinanderzusetzen."
Arno Klönne, Autor von
„Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung"; em. Professor für
Soziologie)
"Eine unverzichtbare, provokative
und umfassende Geschichte des Jahres 1968, seiner Hintergründe
und Folgen."
Alex Callinicos, Autor von "Ein
Anti-Kapitalistisches Manifest", Professor für Europäische
Studien am King's College London
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