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30.07.08: Weltweite Nahrungskrise | Drucken |
Millionen hungern trotz Überfluss
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Alle Menschen könnten ernährt werden, trotzdem haben weltweit 850 Mil­lionen zu wenig Nahrung. Frank Eßers beleuchtet die Hintergründe der globalen Hungerkrise.


Wie sie ihre Familie satt kriegen soll, das ist jeden Morgen der erste Gedanke von Elizabeth Paulson aus Südafrika. Zucker, Öl, Butter, Brot sind so teuer geworden, dass sie sparen muss. Aber noch reicht es für die meisten Grundbedürfnisse.

Dem kenianischen Ehepaar Brenda und Samuel geht es noch schlechter. Beide hungern, damit ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter Shamina genug zu essen hat. Früher konnte die Familie noch ein ganzes Brot am Tag konsumieren, heute muss ein halbes reichen.

Wegen der horrenden Preise für Nahrungsmittel ist in den Taschen der Mexikanerin Reyna Diaz nach jedem Einkauf weniger. Für ein Mittagessen reicht es nicht mehr. "Wir leben von der Hand in den Mund", erzählt sie.

Zum Autor: Frank Eßers ist Online-Redakteur von marx21.de und schreibt vor allem zu den Themen Umwelt, Klima, Energie und Verkehr. (Foto: marx21)
Zum Autor: Frank Eßers ist Online-Redakteur von marx21.de und schreibt vor allem zu den Themen Umwelt, Klima, Energie und Verkehr. (Foto: marx21)
Der "neue Hunger"

Diese und weitere Mütter haben auf Spiegel-Online von ihrem täglichen Kampf ums Überleben berichtet. Sie stehen stellvertretend für alle Opfer der globalen Nahrungskrise. 856 Millionen Menschen weltweit sind unterernährt, Millionen weitere hungern zeitweise.

Vielen von ihnen ging es schon vorher schlecht. Auch ohne Krise sterben laut den Vereinten Nationen (UN) täglich 25.000 Menschen an Hunger und mit ihm verbundenen Krankheiten.

Doch durch die Revolten gegen steigende Lebensmittel- und Energiepreise in über 30 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas ist eine neue Seite des Elends beleuchtet worden. Es gäbe nun die "neuen Hungernden", sagte die Direktorin des UN-Welternährungsprogramms, Josette Sheeran: "Das sind Menschen, die Geld haben, aber durch die Preissteigerungen nicht mehr in der Lage sind, Lebensmittel zu kaufen." In den letzten Jahren haben sich die Preise für Grundnahrungsmittel wie Milchprodukte und für Getreide mehr als verdoppelt. Da Arme und Geringverdiener zwischen 50 und 80 Prozent ihres Einkommens für Ernährung ausgeben, ist der Preisanstieg für viele lebensbedrohend.

Dabei kann die gesamte Weltbevölkerung mit ausreichend Nahrung versorgt werden. Gentechnik ist dazu nicht nötig: Laut der „Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen" (FAO) könnten mit den vorhandenen Mitteln 12 Milliarden Menschen mit den für eine ausreichende Ernährung notwendigen 2700 Kilokalorien am Tag versorgt werden. Das sind fast doppelt so viele Menschen wie derzeit auf der Welt leben.

"Es gibt also keine Notwendigkeit, dass auch nur ein Mensch wegen Hunger sein Leben lassen muss", urteilte schon vor zwei Jahren der damalige UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler. "Der Kapitalismus ist die dynamischste Produktionsform, die es je gegeben hat", so Ziegler, "andererseits steigen unter ihm die Leichenberge."

Wahnsinn Weltwirtschaft

Von Politikern, UN-Vertretern und Wirtschaftsexperten werden viele Erklärungen für den Hunger geliefert. Doch nur wenige nennen das grundlegende Problem: "Der Wahnsinn besteht darin, dass alles zur weltweit handelbaren Ware wird", sagte kürzlich Heike Hänsel, entwicklungspolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag. Das "herrschende kapitalistische Weltwirtschaftssystem" sorge dafür, "dass jede wirtschaftliche Tätigkeit, die eigentlich auf die Existenz der Menschen - also Ernährung, Unterkunft, sauberes Wasser etc. - ausgerichtet sein sollte, zunehmend den Profitinteressen weniger Konzerne untergeordnet wird", so Hänsel in einem Interview.

Am einfachsten machen es sich Befürworter einer Politik, die Hungernde den Märkten überlassen wollen. Jim Rogers, ein ehemaliger bekannter Hedgefondmanager aus den USA, meinte in einem Gespräch mit dem "Spiegel", dass höhere Nahrungsmittelpreise gut seien: "Wenn man die Preise nicht steigen lässt, müssen Menschen verhungern. Die Reisbauern werden ihre Produktion einfach nicht erhöhen, solange sich damit kein Geld verdienen lässt (...) Wo würden Sie denn ihren Reis verkaufen: auf den Philippinen - oder an der Rohstoffbörse in Chicago, wo die Preise steigen? Doch wohl in Chicago."

Der das Interview führende Spiegel-Redakteur konterte Rogers Ausführung mit der richtigen Feststellung: "Wenn man Ihrem Rat folgt, können sich künftig noch weniger Arme Reis leisten."
Rogers antwortete: „Natürlich. Aber wollen Sie einem Reisbauern sagen: Du musst deinen Reis an die Armen verschenken! Ich glaube nicht, dass er das tun wird."

Die Milch macht's – aber nur die von Campina

Was Rogers nicht sagt: Der Agrarmarkt wird von einer handvoll Konzerne dominiert. Zwei Agrarriesen, Cargill und Louis Dreyfus Group, kontrollieren 60 Prozent des Getreidehandels. Laut UN werden 80 Prozent des weltweiten Exports von Mais von nur drei Großunternehmen abgewickelt. Lebensmittelgiganten wie Nestlé oder Agrochemie- und Saatgutmultis wie Monsanto sind weitere treibende Kräfte des globalen Geschäftes mit der Ernährung. Diese und Rogers "Kollegen" an den Finanzmärkten bestimmen das Geschäft, nicht der philippinische Reisbauer. Neben Agrarkonzernen und Finanzjongleuren verdienen auch Großgrundbesitzer gut.

Sowohl Kleinbauern in Entwicklungs- und Schwellenländern als auch die meisten landwirtschaftlichen Betriebe in den Industriestaaten haben hingegen das Nachsehen. Die Umweltorganisation Greenpeace hat recherchiert, dass 60 Prozent der staatlichen Agrarexportsubventionen in Deutschland an nur 10 "Top-Empfänger" gezahlt werden. Zum Beispiel erhielt der Molkereikonzern Campina seit 2002 über 12,7 Millionen Euro staatlicher Gelder. Auf der Subventionsliste stehen auch reiche Adelige wie die Gutsbesitzerin Baronin Karin von Ullman, deren Privatvermögen auf 4,1 Milliarden Euro geschätzt wird. Nicht die Bauern, sondern Konzerne und Reiche profitieren, schlussfolgert Greenpeace.

Kolonialismus durch Handelspolitik

Das Entstehen großer, global tätiger Unternehmen und deren Dominanz durchzieht die Geschichte des Kapitalismus, das ist nichts Neues. Doch diese Entwicklung hat sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt. Als Reaktion auf stagnierende Profitraten seit Mitte der 70er Jahre setzte sich in Wirtschaft und Politik der Neoliberalismus durch. Einer seiner Leitsätze lautet: Sämtliche Hemmnisse für globalen Handel und das Fließen von Kapital müssen beseitigt werden.

Die Öffnung der Märkte wird von Institutionen wie dem Internationalen Währungsfond (IWF), der Weltbank und der Welthandelsorganisation (WTO) betrieben. Alle drei werden von den reichen Industrie­staaten kontrolliert. Ihre Politik hat dazu geführt, dass viele Grundnahrungsmittel nicht mehr vorwiegend in den ärmeren Ländern produziert, sondern aus den Industriestaaten importiert werden. Staatliche Unterstützungszahlungen der Industrieländer an ihre Konzerne sorgen dafür, dass der Export von Nahrungsmitteln selbst dann noch profitabel ist, wenn diese unter dem Wert der Produktionskosten auf dem Weltmarkt angeboten werden.

Haiti ist ein typisches Beispiel für die neoliberale Neuordnung. Dort ist der Import von Reis zwischen 1992 und 2003 um mehr als 150 Prozent angestiegen, 95 Prozent der Importe kommen aus den USA. Seit Mitte der 80er Jahre ist dadurch die Nahrungsmittelproduktion pro Kopf in Haiti um über ein Drittel geschrumpft, berichtete die Zeitung "junge Welt". Weltbank und die US-Entwicklungshilfeagentur USAID haben US-Konzernen geholfen, Haitis Bauern auszustechen: 1986 trat in Haiti ein neues Handelsrecht in Kraft, mit dem Importsteuern auf Nahrungsmittel und andere Güter des täglichen Bedarfs gesenkt wurden.

Diese Zerstörung der heimischen Landwirtschaft hat vielen Ländern keine Möglichkeit mehr gelassen, durch eigene Produktion die Hungerkrise zu mildern. In den betroffenen Ländern wird das zu Recht als neue Form des Kolonialismus empfunden.

"Freuen Sie sich über steigende Preise?": Mitten in der Hungerkrise warb die Deutsche Bank auf Brötchentüten in Bäckereien für einen ihrer Nahrungs-Spekulationsfonds. (Foto: Dokumentation von Attac)
"Freuen Sie sich über steigende Preise?": Mitten in der Hungerkrise warb die Deutsche Bank auf Brötchentüten in Bäckereien für einen ihrer Nahrungs-Spekulationsfonds. (Foto: Dokumentation von Attac)
Finanzmärkte treiben Preise hoch

Mit der Gestaltung der Weltmärkte im Interesse der Konzerne haben die politisch und ökonomisch Herrschenden auch eine Liberalisierung der Finanzmärkte durchgesetzt. "Der Einfluss von Finanzinvestoren, einschließlich Spekulanten, auf die Rohstoff- und Konsumgütermärkte ist seit dem Jahr 2000 erheblich gewachsen", stellt das US-amerikanische "Institut für Landwirtschaft und Handelspolitik" (IATP) in einem im April erschienenen Bericht fest.

Finanz- und Börsenkrisen haben diesen Prozess beschleunigt: "Nachdem andere Anlagen an Attraktivität verloren haben, besonders nach dem Platzen der Internet-Spekulationsblase im Jahr 2000, wurde ein wachsender Teil dieser Gelder in Agrarmärkte inves­tiert", heißt es im IATP-Bericht.

Laut der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) hat allein das Volumen der Warentermingeschäfte und Warenterminoptionen seit 2006 um 28,4 Prozent zugenommen. Der Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes hat ebenfalls zu einer Flucht in die Agrarmärkte geführt - und damit die Nahrungsmittelpreise zusätzlich in die Höhe getrieben.

Fehlender Zugang zu Technologie

Viele Kritiker dieser "Globalisierung von oben" fordern deshalb zu Recht eine hohe Besteuerung von Börsengeschäften und eine stärkere Kontrolle der Finanzmärkte.

Eine weitere Forderung ist die nach Beseitigung der Ungerechtigkeiten im Welthandel. Dahinter steht oft die Absicht, die Macht der Banken, Finanzinvestoren und Konzerne zu brechen. Durch höhere Steuern, mehr Kontrollen und gerechtere Gesetze und Verträge würden diese Akteure geschwächt - eine Voraussetzung dafür, Millionen das Überleben zu sichern. Deshalb ist es notwendig, für solche Maßnahmen zu kämpfen.

Beseitigt würde die Macht des Kapitals aber dadurch ebenso wenig wie Hunger und Armut. Allein die Produktivität der Landwirtschaft und mit ihr verbundener Unternehmen in den Industriestaaten würde deren Dominanz sichern. Denn mit einem Schutz der ärmeren Staaten gegen Billigimporte ist es nicht getan. Die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern reicht nicht aus, um deren wachsender Bevölkerung den Zugang zu bezahlbaren Nahrungsmitteln zu sichern.

Würden sich diese Staaten nur abschotten, dann hätten zwar einheimische Produzenten wieder mehr Luft zum Atmen, aber aufgrund der niedrigeren Produktivität würden die Preise steigen.
Wenn die Regierungen der Industriestaaten ärmeren Ländern wirklich helfen wollten, dann müssten sie ihre bisherige Politik ändern. Dazu würde auch ein kompletter und bedingungsloser Erlass der drückenden Schulden der Entwicklungsländer gehören. Sie müssten aber auch den Produzenten in den Entwicklungs- und Schwellenländern den Zugang zu neuen und ökologisch verträglichen Technologien ermöglichen. Wie die UN-Klimakonferenz auf Bali im Dezember gezeigt hat, sind sie dazu nicht bereit.

Ist China schuld?

In westlichen Medien wird der Eindruck erweckt, der wachsende Wohlstand in China sei eine Ursache der Hungerkrise. Davon kann keine Rede sein. "China tritt in vielen agrarischen Teilmärkten nicht oder nur in begrenztem Umfang als Importeur in Erscheinung", stellt die "Zentrale Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft" (ZMP) fest. Laut ZMP erzeugt China mehr Reis, Weizen und Mais, als das Land selbst verbraucht, und exportiert diese Produkte auch. Bei Schweinefleisch sei das Land Selbstversorger und der gewachsene Milchkonsum sei zum größten Teil aus eigener Produktion gedeckt worden.

Außerdem ist der Pro-Kopf-Konsum in China immer noch bedeutend niedriger als der in Deutschland oder in den USA. Nur bei Soja sei der Einfluss Chinas bedeutend, da rund 40 Prozent des weltweiten Soja-Exports in das Reich der Mitte gehen.

Die Nahrungskrise ist auch eine Umweltkrise

Der "neue Hunger" wirft auch ein Licht auf die ökologische Krise des Kapitalismus. Gerade die ärmsten Länder sind von der Erwärmung der Erdatmosphäre stark betroffen: Wetterextreme nehmen zu und gefährden die Nahrungsmittelversorgung, weil Ernten ausfallen oder vernichtet werden.

Nicht nur die Energieversorgung im Kapitalismus ist abhängig von Öl, Kohle und Erdgas, deren Verfeuerung den Treibhauseffekt verursacht. Auch der Verkehr beruht auf dem fossilen Energieträger Öl. Der bedeutend gesteigerte Anbau von Energiepflanzen für die Biospritproduktion ist ein Versuch der Herrschenden, an einem umweltschädlichen Transportsystem festzuhalten, das auf dem motorisierten Verkehr mit PKWs und LKWs und zunehmend auch auf Schiffs- und Flugverkehr beruht. Mit Biosprit soll die Abhängigkeit vom Öl gemildert werden, aber unter Beibehaltung des fossilen Verkehrssystems. Denn es ist für die Öl- und Autokonzerne sehr profitabel.

Dabei haben Umweltschützer schon vor geraumer Zeit davor gewarnt, dass der Anbau von Energiepflanzen für Biosprit die für den Anbau von Nahrungspflanzen zur Verfügung stehenden Flächen reduziert. Außerdem ist umstritten, ob Biosprit einen ökologischen Nutzen hat. Es wäre effektiver, wenn Bundeskanzlerin Merkel und andere Regierungschefs die Privatisierung der Bahn in ihren Ländern rückgängig machen und einen flächendeckenden umweltschonenden öffentlichen Verkehr einrichten würden. Regierungen und Konzerne blockieren jedoch einen Umstieg auf erneuerbare Energien und umweltverträglichere Transportarten.

Forderungen

Um Hunger und Armut zu beseitigen, ist die Ersetzung der Marktwirtschaft durch eine sozial und ökologisch nachhaltige Form der Gesellschaft notwendig. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, können eine Reihe von Forderungen aufgestellt werden, deren Erfüllung das Leben vieler Menschen verbessern würde:
  • Streichung aller Subventionen an Agrarkonzerne
  • Verstaatlichung der Agrarkonzerne und Umstieg auf nachhaltige Nahrungsmittelproduktion
  • Entwicklungsländern müssen ihre Schulden komplett und bedingungslos erlassen werden
  • Hilfe beim Aufbau einer produktiveren und ökologischen Agrarproduktion in Entwicklungs- und Schwellenländern. Arme und Kleinbauern müssen Hilfe zur Selbsthilfe erhalten
  • Hohe Besteuerung von Finanzmarkttransaktionen und scharfe staatliche Kontrollen
  • Auflösung der nicht reformierbaren Institutionen WTO, IWF und Weltbank
  • Aufbau eines bezahlbaren, flächendeckenden öffentlichen Verkehrs statt Bahnprivatisierungen und Biosprit
  • Zügiger und vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien
(Dieser Artikel ist erschienen in: marx21, Heft 6, Juni 2008)

Mehr auf marx21.de:
  • Wie die G8 die Dritte Welt zerstören: Armut und Hunger könnten weltweit besiegt werden. Doch die G8-Regierungen machen Politik für Konzerne und gegen die Armen (Artikel vom 6.6.2007 zum G8-Gipfel in Heiligendamm)
 
 
 
AKTUELLES HEFT
marx21, Heft 02/2014, Titelthema: Gefährlicher Kampf um Osteuropa

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