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11.12.09: »Stör-Fall«-Flashmobs | Drucken |
»Sterben« gegen Atomkraft
Atomkraftgegner bleiben am Ball: Nach den großen Protesten gegen längere Laufzeiten für Kernkraftwerke im September und Oktober machen Aktivisten nun bundesweit mit Flashmobs auf die Gefahren der Nuklearenergie aufmerksam.

Die derzeit wöchentlich stattfindenden Flashmobs von Atomkraftgegnern breiten  sich aus. In 50 Städten werden am morgigen Samstag entsprechende Aktionen stattfinden, berichtet die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Sie hat für alle Adventssamstage zu derartigen Protesten aufgerufen.

Ein Flashmob ist eine kurze, über das Internet oder per SMS verabredete öffentliche Aktion von Menschen, die sich vorher nicht kennen müssen (mehr zu Flashmobs).

Tödliches Risiko

Für den »Stör-Fall-Mob« treffen sich die Aktiven genau um »fünf Minuten vor zwölf« Uhr auf belebten öffentlichen Plätzen und sinken kurz darauf wie tot zu Boden. Sie halten dabei Schilder mit dem Radioaktivitätszeichen in den Händen. Damit warnen sie vor den tödlichen Risiken der Atomkraft. Nach zwei Minuten stehen sie auf, gehen auseinander und lassen die Strahlenzeichen zurück.


(Falls hier keine Diashow angezeigt wird: Zur Fotostrecke ...)

»Atomkraftwerke können tödlich für Abertausende sein. Wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung weiter auf Atomenergie setzt, verlängert sie damit auch das immense Risiko«, erklärt Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt.»Wir fordern die Stilllegung der Reaktoren, denn nur ein
abgeschaltetes AKW ist ein sicheres AKW.«

Die Aktionen finden morgen bereits zum dritten Mal in Folge bei wachsender Beteiligung statt. Am ersten Adventssamstag gab es Flashmobs in 23 Städten, am vergangenen Samstag in 36 Städten. Diesmal sind schon 50 Städte dabei. Auch am 19. Dezember werden die „Stör-Fall-Mobs"
fortgesetzt.

»Stör-Fall« beim UN-Klimagipfel

Erstmals wird morgen auch im Ausland ein Stör-Fall-Mob stattfinden. Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen wird es eine entsprechende Aktion in der dänischen Hauptstadt geben. Dort wollen die Aktivisten deutlich machen, dass Atomenergie keinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, da sie den notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien bremst.

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