Die Anti-Atom-Bewegung macht mobil gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke. Für den 24. April ruft ein breites gesellschaftliches Bündnis zu einer Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel auf. marx21 dokumentiert eine Mitteilung von .ausgestrahlt:
Die
Anti-AKW-Bewegung macht mobil gegen den Weiterbetrieb der
Atomkraftwerke: Für den 24. April ruft ein breites
gesellschaftliches Bündnis unter dem Motto »KettenreAktion:
Atomkraft abschalten!« zu einer 120 Kilometer lange Aktions- und
Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Brunsbüttel und Krümmel
auf. Die Kette wird dabei auch quer durch Hamburg
führen.
Initiatoren der Anti-Atom-Kette sind der Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die Anti-Atom-Organisation
.ausgestrahlt, das Kampagnennetzwerk Campact und die
Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. An der Organisation der Aktion
beteiligen sich Anti-Atom-Initiativen, Umweltverbände,
Gewerkschaften, Parteien, Jugendverbände, der Bundesverband
Erneuerbaren Energien und weitere
Nichtregierungsorganisationen.
»Die Bundesregierung strebt
Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke an. Doch eine
Mehrheit der Bevölkerung will den Ausstieg aus dieser
Risikotechnologie - besser heute als morgen. Deshalb werden wir am
24. April mit Zigtausenden gegen den Weiterbetrieb der AKW
demonstrieren«, sagte Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt.
Die
geplante Menschenketten-Demonstration soll nicht nur die beiden
Pannen-Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel miteinander verbinden,
sondern auch den Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Blickpunkt
rücken. »Unser Protest setzt auf eine zukunftsfähige
Energiepolitik. Jetzt muss eine Grundsatzentscheidung fallen:
Entweder setzt Deutschland weiter auf die gefährlichen
Dinosauriertechnologien der Vergangenheit oder konsequent auf
Erneuerbare Energien. Statt die Laufzeiten der Reaktoren zu
verlängern, müssen diese endlich vom Netz, damit der Weg frei wird
für sauberen Strom«, erklärte Thorben Becker, Energieexperte des
BUND.
Die Aktions- und Menschenkette hat gleichzeitig einen
bundespolitischen und einen regionalen Ansatz: »Brunsbüttel und
Krümmel sind seit mehr als zwei Jahren vom Netz. Strom ist trotzdem
genügend da. Die AKW und ihre Risiken sind also entbehrlich. Wir
gehen auf die Straße, damit sie für immer abgeschaltet bleiben«,
so Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz.
Auch im
hessischen Biblis und im nordrhein-westfälischen Ahaus werden am 24.
April Atomkraftgegner demonstrieren.
(Quelle: Pressemitteilung von .ausgestrahlt, 3.02.2010)
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