Schwerpunkt:
Die arabische Revolution
(Diese Seite ist am 29. August 2013 aktualisiert worden)

marx21-Schwerpunkt: Revolte in Nordafrika

Dem Sturz des tunesischen Alleinherrschers Ben Ali ist eine Welle von Protesten in mehreren nordafrikanischen Ländern und eine Revolution in Ägypten gefolgt. Die Bewegung ist ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die Unterdrückten der gesamten Region – und hat Solidaritätsaktionen in der ganzen Welt ausgelöst. Diese marx21-Sonderseite wird laufend aktualisiert.

Syrien
  • NEU: Nein zum US-Angriff - Nein zu Assad: Nach Giftgasangriffen auf Vororte von Damaskus, bei denen vermutlich über 1000 Menschen gestorben sind, bereitet die US-Regierung einen Militärschlag gegen Syrien vor. Dieser ist genauso abzulehnen wie das Regime Assad selbst
  • Konturen des Aufstands gegen Assad: Während westliche Regierungen die syrische Bewegung gegen Baschar al-Assad zu vereinnahmen versuchen, schrecken manche Linke deswegen vor einer Solidarisierung mit ihr zurück. Frank Renken bringt Licht ins Dunkel des ungleichen Kampfes zwischen Regime und Rebellen
  • Aufständische trotzen Assads blutiger Repression: Während das Regime von Baschar al-Assad sich verzweifelt an die Macht klammert, ist die Zahl der umgekommenen Kämpfer seit Beginn der syrischen Revolution auf 30.000 geklettert. Die Revolution genießt dennoch breite Unterstützung, ist nicht konfessionell und wird von den Syrern selbst angeführt - trotz gegenteiliger Behauptungen mancher Kommentatoren - berichtet Simon Assaf
  • Regime, Revolution, Intervention?: Am 1. September 2012 werden in Frankfurt/Main Gegner eines Kriegseinsatzes in Syrien auf die Straße gehen und ihre Solidarität mit dem Regime Assads zum Ausdruck bringen. Linke sollten die syrische Diktatur ebenso ablehnen wie westliche Interventionen, meint Christine Buchholz
  • Solidarität mit der Revolution - Nein zu westlicher Intervention: Angeblich solidarisieren sich Abgeordnete der LINKEN mit dem syrischen Diktator Assad. Tatsächlich haben die Regierungen Schröder und Merkel selbst Assad jahrelang hofiert. Christine Buchholz, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, nimmt Stellung
  • Der syrische Aufstand und die Linke: Die Geschichte Tunesiens und Ägyptens zeigt, dass der Westen stets dazu bereit war, antidemokratische und autoritäre Regimes zu tolerieren und zu unterstützen, wenn dies im Einklang mit den eigenen Interessen stand. Doch dieser Schluss kann dann zu Verwirrungen führen, wenn Regime, die sich offiziell in Opposition zur westlichen Dominanz im Nahen Osten befinden, von Innen herausgefordert werden
Ägypten
  • NEU: Revolution am Scheideweg: Seit Militär und Polizei am 14. August unter Anwendung brutaler Gewalt zwei Protestcamps der Muslimbrüder gestürmt haben, wird Ägypten von einer Repressionswelle überrollt. Der vor zweieinhalb Jahren vom Volk gestürzte Diktator Mubarak wurde unterdessen aus dem Gefängnis freigelassen und in ein Krankenhaus überstellt. Diese Ereignisse werfen neue Fragen auf, die Frank Renken beantwortet
  • Weder Militär noch Mursi: Der ägyptische Staatsapparat hat die Proteste der Muslimbruderschaft gegen die Absetzung des Präsidenten Mursi blutig niedergeschlagen. Die Organisation der Revolutionären Sozialisten beschreibt das Massaker in einer ersten Stellungnahme als ersten Schritt der Konterrevolution
  • Revolution und Konterrevolution: Nach nur einem Jahr im Amt wurde der erste frei gewählte Präsident Ägyptens von einer Massenbewegung gestürzt, an deren Spitze sich das Militär gestellt hat. Sameh Naguib beschreibt die widerstreitenden politischen Kräfte und die Konflikte in Mursis Amtszeit
  • Erkenne deinen Feind: Die Lage in Ägypten hat sich nach der Massenmobilisierung vom 30. Juni und der darauffolgenden Verhaftung des Präsidenten Mursi dramatisch zugespitzt. Eine Analyse dieser instabilen Phase der ägyptischen Revolution gibt Sameh Naguib
  • Mursi und Generäle sind Feinde der Revolution: Der Aufstand, der Präsident Mohammed Mursi gestürzt hat, hatte historische Ausmaße. Doch auch eine Herrschaft der Armee wird das Leben der Ägypter nicht verbessern. Für die Umsetzung ihrer revolutionären Ziele werden die Arbeiter und Armen Ägyptens die alten Eliten stürzen müssen, inklusive der Generäle, meint Stefan Ziefle
  • Tamarod - die neue Rebeillion: Millionen Ägypter fordern zum Jahrestag seiner Amtsübernahme ein Misstrauensvotum gegen Präsident Mursi. Anne Alexander über Ursprünge und Hintergründe der Kampagne »Tamarod«
  • Die Revolution geht weiter: Das Verfassungsreferendum zeigt die massive Entfremdung breiter Teile der ägyptischen Bevölkerung von Präsident Mursi. Die Revolution, die vor fast zwei Jahren den verhassten Diktator Mubarak vertrieb, dauert an. Von Christine Buchholz und Frank Renken
  • Mursi unter Druck: Ägyptens neuer Präsident stellt sich auf die Seite der syrischen Revolution und verärgert damit die iranische Regierung. Phil Marfleet analysiert die Tragweite von Mohammed Mursis außenpolitischer Positionierung
  • »Wir müssen die Revolution fortsetzen« Am 24. Juni wurde der Kandidat der Muslimbruderschaft zum neuen Präsidenten erklärt. marx21.de sprach mit der ägyptischen Sozialistin Nora Schalaby über den Wahlsieger, seine Politik und die Aussichten der Linken
  • Proteste gegen Putsch der Richter: Das Parlament aufgelöst, Mubaraks Mann als Kandidat zugelassen - das ägyptische Verfassungsgericht putscht gegen die Revolution. marx21 dokumentiert einen Aufruf der Revolutionären Sozialisten, die dafür argumentieren, die Kämpfen auf den Plätzen und in den Betrieben zu verbinden
  • Mit den Islamisten manchmal: Präsidentschaftswahlen im revolutionären Ägypten: Unter anderem strich die Wahlkommission auch einen Muslimbruder und einen Salafisten von der Kandidatenliste. Tausende Salafisten protestierten, hunderte Linke stellten sich auf ihre Seite. Hossam El-Hamalawy erklärt, warum
  • Revolution in der Schwebe: Vor fast einem Jahr sprang der Funke der arabischen Revolution von Tunesien auf Ägypten über. Alex Callinicos zieht Bilanz
  • Die Revolution geht weiter: Vor den geplanten Wahlen spitzt sich die Lage am Nil erneut zu. marx21.de dokumentiert eine Stellungnahme der Revolutionären Sozialisten Ägypten
  • »Genug der leeren Versprechungen«: Ein halbes Jahr nach dem Sturz Mubaraks meldet sich die Revolution zurück auf dem Tahrirplatz. Und in den Betrieben. Anne Alexander berichtet aus Kairo
  • Heißer Sommer am Nil: Die Revolution geht weiter, berichteten Aktivisten aus Ägypten bei einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Ende Juni in Berlin. Von Irmgard Wurdack und Joelle Crema
  • Muslimbrüder am Scheideweg: Die Revolution am Nil tritt in eine neue Phase. Der Kairoer Sozialist Sameh Naguib analysiert die religiösen Kräfte aus Sicht der Linken.
  • Armee unterdrückt Solidarität mit Palästinensern: Am 15. Mai 2011 fanden in vielen arabischen Ländern Demonstrationen zum Jahrestag der Vertreibung der Palästinenser 1948 statt. In Ägypten schoss das Militär eine Demonstration vor der israelischen Botschaft zusammen. Von Mona Dohle, Kairo
  • Kampf um den Tahrir-Platz: Schritt für Schritt versucht die Armeeführung zurückzuerobern, was die Bewegung besetzt hatte. Doch ihre Truppen bleiben gespalten. Aus Kairo berichtet Mona Dohle
  • Der Frühling der Revolution: Der Sturz Hosni Mubaraks war eine historische Errungenschaft, aber der revolutionäre Prozess geht weiter. Mostafa Omar beschreibt die Kämpfe der Zukunft
  • Gespalten, nicht neutral: Dass das Militär während der ägyptischen Revolution nicht eingriff, erweckte den Eindruck, als stehe es über den Kämpfen zwischen der Bewegung und dem Mubarak-Regime. In Wirklichkeit ist es von diesem Konflikt zerrissen
  • »Wir kennen den Weg zum Tahrir-Platz«: Die Revolution hat nicht nur Ägypten verändert, sondern auch die Ägypter. Das Militär und der Westen werden es nicht leicht haben, eine Ordnung wiederherzustellen, von der die Menschen nichts haben. Von Stefan Ziefle
  • Die Revolution schreitet voran: Der Aufstand in Ägypten wirft die Frage nach dem Verlauf von Revolutionen auf und wie sie Erfolg haben können. Judith Orr, kürzlich aus Kairo zurückgekehrt, gibt darauf Antworten
  • Von der Arbeitermacht zur Mullahdiktatur: »Aus Ägypten könnte ein Gottesstaat wie Iran werden« - mit diesen Worten lehnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Revolution am Nil ab und warb für eine Unterstützung des Diktators Hosni Mubarak. Doch die Entwicklung der iranischen Revolution 1979 war offen. Die konservativen islamischen Kräfte gewannen nur aufgrund politischer Fehler der Linken.
  • Muslimbrüder, Blogger, Nasseristen: Der Aufstand in Ägypten erschien in den ersten zwei Wochen ebenso spontan wie vereint. Nachdem das Regime nun zunehmend auf Verhandlungen statt auf Repression setzt, werden die Widersprüche innerhalb der Opposition deutlicher. Eine Anatomie der ägyptischen Oppositionskräfte von Simon Assaf
  • Das Kairo-Tagebuch: Das Regime will Angst verbreitet, doch die Hoffnung auf eine neue Zukunft ist größer. Die sozialistische Journalistin Judith Orr erlebte in Kairo die Massenbewegung gegen Husni Mubarak, sah die Panzer und Barrikaden, sprach mit Aktivisten auf der Straßen. marx21 veröffentlicht ihre Eindrücke und Erfahrungen
  • DIE LINKE solidarisch mit Ägyptern: DIE LINKE stellt sich auf die Seite der Menschen, die in Ägypten und der gesamten Region für ihre Freiheit kämpfen. Abgeordnete fordern, dass die Bundesregierung ihre Unterstützung für Diktatoren beendet
  • Das Regime schlägt zurück: Der Journalist und Sozialist Ahmed Shawki berichtet aus Kairo von dem Tag, als Husni Mubarak und sein Regime mit großer Gewalt gegen die Bewegung zurückschlugen, die seinen Rücktritt fordert
  • Mubarak muss gehen!: Mubaraks Strategie die Revolte der Ägypter zu spalten und zu diskreditieren scheint gescheitert. Die Tatsache, dass Mubarak gezwungen ist, sich auf eine Armee zu stützen, deren Loyalität er sich nicht mehr sicher sein kann, ist ein Anzeichen für die tiefgehenden Veränderungen in der ägyptischen Gesellschaft seit den Massenprotesten. Von Lee Sustar 
  • Revolutionen fallen nicht vom Himmel: Interview mit dem ägyptischen Journalisten und Blogger Hossam al-Hamalawy über die Ursachen des Widerstands gegen Mubarak, die Rolle der Gewerkschaften und die Unterstützung der Diktatur durch Israel und die USA
  • »Mubarak, dein Flugzeug wartet«: Während in Ägypten Massen gegen die Diktatur revoltieren, fanden am Freitag in Berlin und Frankfurt am Main Solidaritätskundgebungen mit der aufständischen Bevölkerung statt. Frank Eßers war in Berlin dabei.
  • Revolte in Ägypten: Das »Modell Tunesien« macht Schule. Siân Ruddick über die neue Etappe im Aufstand gegen die Diktatoren Nordafrikas und des Nahen Ostens.
Libyen
  • Sieg ins Ungewisse: Der libysche Diktator Gaddafi ist gestürzt. Der Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit ist damit aber noch lange nicht beendet.
  • Imperialismus im Zeichen der Revolution: Der Westen hat eine lange Geschichte blutigen Eingreifens im Nahen Osten. Richard Seymour diskutiert die Strategien imperialer Mächte zur Kontrolle der Region nach den neuen Revolutionen
  • Revolution am Scheideweg: Libyens Revolution steht auf Messers Schneide. Simon Assaf beschreibt die Grundpfeiler von Gaddafis Regime und die Problematik der westlichen Intervention
  • Falsche Freunde der Revolution: Mit NATO-Bomben zur Demokratie? Warum der Einsatz des Militärbündnisses der Oppositionsbewegung in Libyen einen Bärendienst erweisen könnte.
  • Katar verteilt die Kriegsbeute: Nach der Zerstörung von Gaddafis Luftwaffe durch die NATO erobern die Aufständischen in Libyen Stadt für Stadt zurück. Der militärische Erfolg scheint den Befürwortern der NATO-Intervention Recht zu geben. Doch wer die arabische Revolution unterstützen will, kann die NATO-Bomben nur ablehnen.
  • Wie der Westen um Einfluss kämpft: Ein Bündnis mehrerer Staaten unter Führung der USA und Frankreichs bombardiert Libyen. Auch wenn die UN-Resolution dies nicht erwähnt, ist davon auszugehen, dass das unausgesprochene Ziel des Westens ein Regimewechsel ist. Vor allem aber geht es ihm um Einfluss auf die Revolution im arabischen Raum
  • Weder Gaddafi noch Flugverbot: Die Truppen des libyschen Diktators Gaddafi drängen die Aufständischen immer weiter zurück. Die britische und französische Regierung drängen weiter auf eine Flugverbotszone, die US-Regierung und Saudi-Arabien denken über Waffenlieferungen an die Opposition nach. Doch jedes militärische Eingreifen schadet den Libyern, meinen Christine Buchholz und Paul Grasse
  • Gaddafi - Des Westens liebster Feind: Nach den erfolgreichen Umstürzen in Tunesien und Ägypten erreichte die arabische Revolution schnell Libyen. Dort dauern die Kämpfe nun schon Wochen an. Paul Grasse beantwortet die 10 wichtigsten Fragen zum Hintergrund von Muammar el Gaddafis Regime
  • Intervention schwächt Aufstand: Derzeit bemüht sich die britische Regierung um ein UN-Mandat für eine Flugverbotszone über Libyen. Die US-Regierung schließt den Einsatz von Bodentruppen nicht aus. Paul Grasse bestreitet, dass eine Flugverbotszone den Aufständischen nützt. Er meint, dass im Interesse der Bewegungen im Nahen Osten jede militärische Intervention verhindert werden muss.
Tunesien
  • Warum die Islamisten gewonnen haben: Die ersten freien Wahlen nach dem Sturz von Diktator Ben Ali hat die religiöse En-Nahda für sich entschieden. Droht nach dem arabischen Frühling ein islamistischer Winter, fragt Karl Naujoks
  • Die Revolution ist ein Prozess: Nach dem Sturz des tunesischen Diktators Ben Ali vor einem Monat ordnet sich die politische Landschaft neu. Die Forderungen der Bewegung begrenzen den Spielraum der Parteien. Aus Tunis berichtet Claudia Haydt
  • Die Schlacht von Tunis: Der Aufstand in Tunis hat die Diktatoren der Region ins Mark erschüttert. Anne Alexander beschäftigt sich mit den Wurzeln der Revolution und ihren Folgen
  • Das Muster des Aufstands: Alex Callinicos beschäftigt sich mit dem tunesischen Aufstand und seinem Potenzial, sich in einen Angriff auf den Kapitalismus insgesamt zu entwickeln
  • Tunesier wollen echte Veränderung: Faical Salhi organisiert Solidarität mit der tunesischen Bewegung in Berlin. marx21 sprach mit ihm über den Charakter der Übergangsregierung, die politische Landschaft in Tunesien und die Hoffnung auf Befreiung
  • Neue Hoffnung für die arabische Welt: Welche Hintergründe hat die Revolution in Tunesien, wie kann diese weitergehen und wie wird sie in anderen Ländern der Region aufgenommen? Aus Rabat (Marokko) berichtet Karl Naujoks.

 Andere Artikel 
  • »Die Revolution hat uns unsere Würde zurückgegeben« Die Abgeordneten der LINKEN Annette Groth und Christine Buchholz haben Mitte September Ägypten und Tunesien besucht. Sie konnten zahlreiche Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der regierenden islamischen Parteien, der linken Opposition, der Gewerkschaften sowie Organisationen der Zivilgesellschaft führen. Hier die wichtigsten Ergebnisse
  • Ahmed Ben Bella: 1918-2012: Am 11. April starb Ahmed Ben Bella, der erste Präsident des freien Algeriens. Seine Biografie illustriert die Geschichte der arabischen Linken. Von Ken Olende
  • Von Kairo bis Madison: Mit Streiks und der Besetzung des Landesparlaments antwortet der öffentliche Dienst im US-Bundesstaat Wisconsin auf die amerikanische Variante der Schuldenbremse. Die Demonstranten stellen ihren Senator Walker in eine Reihe mit dem ägyptischen Ex-Diktator Mubarak und inspirieren Menschen bis hin auf den Philippinen. Elizabeth Schulte und Lee Sustar berichten
  • Die Revolte weitet sich aus: Nach dem Sturz des ägyptischen Diktators Mubarak haben sich Proteste für Freiheit und bessere Lebensbedingungen in andere arabische Länder ausgeweitet. marx21 hat eine Übersicht zusammengestellt (mit Videos / Artikel vom 18.02.11).
Hintergrund
  • Nahrungsmittelrevolten: Millionen hungern trotz Überfluss - Alle Menschen könnten ernährt werden, trotzdem haben weltweit 850 Mil­lionen zu wenig Nahrung (Artikel über die Nahrungsmittelrevolten in über 30 Ländern im Jahr 2008)
Ältere Artikel über Ägypten
  • »Frauen führten die Streiks der Männer an«: Im Sommer 2007 rollte eine Streikwelle durch das Nildelta. Der ägyptische Sozialist Sameh Naguib über die Streikbewegung unter Mubaraks Diktatur, ihre politischen Hintergründe und die millionenstarke Muslimbruderschaft (Artikel vom 09.11.07)
  • »Mutiger als hundert Mann«: Der Widerstand gegen die neoliberale Politik der ägyptischen Regierung entwickelte sich zu einer Streikwelle, an der sich tausende Arbeiterinnen und Arbeiter beteiligten. Anne Alexander beschreibt die entscheidende Rolle von Frauen in diesem Kampf (Artikel vom 08.03.08)
  • Mubaraks Bumerang: Erneute Streiks in Ägypten haben das Mubarak-Regime weiter unter Druck gesetzt. Der ägyptische Gewerkschaftsaktivist Saber Barakat und der Globalisierungskritiker Mamdouh Habashi berichteten Ende Juni auf einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin über steigende Brotpreise und Arbeiterproteste in Ägypten (Artikel vom 14.07.08).
  • »Streiks sind verboten«: Paul Grasse hat für marx21 Auszüge aus einem Vortrag des Kairoer Aktivisten Saber Barakat über die Geschichte der ägyptischen Gewerkschaftsbewegung notiert (Artikel vom 14.07.08).